Wernigerode
Das Gebiet der ehemaligen Pfarrei St. Marien war über vierzig Jahre von der Nähe zur innerdeutschen Grenze geprägt. Besonders der Brocken blieb für Besucher und Fremde unerreichbar - umso mehr freuen wir uns seit der Grenzöffnung im Jahr 1989 über die Möglichkeit des Zugangs zu diesem wichtigen Ort Deutschlands und über die vielen Besucher aus aller Welt. Die Kirche „St. Marien von der Unbefleckten Empfaengnis“, Hauptkirche der Pfarrei St. Bonifatius, wurde im Jahr 1906 im neoromanischen Stil errichtet und eingeweiht. Zu dieser Zeit lebten in der Stadt ca. 400 Katholiken.
Die Geschichte der Gemeinde ist stark geprägt von den enormen Zuwanderungen infolge des 2. Weltkrieges und den besonders stark nach der Wende spürbaren Wegzügen junger Menschen, die in dieser Region für sich keine berufliche Perspektive sahen. Trotzdem kann man die Gemeindestruktur als gut durchwachsen bezeichnen. Die Nähe zum Landesgymnasium für Musik und die musikalischen Traditionen der Stadt sind auch unserer Gemeinde Ansporn für eine möglichst schöne und würdige Gestaltung der Liturgie, die den Gästen wie der Gemeinde gleichermaßen Freude am Gottesdienst schenkt.

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